Die positive Körperspannung im Schritt

Den Schritt richtig reiten

Zur Überprüfung der korrekten Reiterhilfen hier ein kleiner Exkurs zum Thema korrekte Reiterhilfen im Schritt (auf gerader Linie).

Die Gewichtshilfen:

 

Bedingt durch die Fußfolge im Schritt bewegt sich die Hüfte des Reiters wie eine liegende Acht.

 

Tipp: Um dies zu erspüren, kannst du dich von einem Freund oder Reitlehrer führen lassen und dabei die Augen schließen. Nach ein paar Schritten wird deine Hüfte mit der Bewegung des Pferdes mitgehen.

 

Störungen:

  • Deine Hüfte bewegt sich nur nach vorne und hinten. Dies kann darauf hindeuten, dass deine Hüfte blockiert oder verspannt ist. Lasse dies durch einen Physiotherapeuten für Menschen untersuchen.
  • z. B. die linke Hüfte bewegt sich weiter nach vorne als die rechte (auf gerader Linie!). Auch dies kann eine physische Blockade im Pferd oder Reiter sein.
  • Durch übertriebenes „Schieben“ macht sich der Rückenmuskel des Pferdes fest.

 

Die Schenkelhilfen:

 

In der klassischen Reitlehre wird von abwechselndem einseitigem Treiben gesprochen. Bei dieser Art zu treiben, unterstützt der Reiter jeweils einseitig das Pferd, um fleißiger und raumgreifender zu schreiten.

Auch das beidseitig gleichzeitige Treiben ist verbreitet. Dies nutzt man gerne bei ungeübten Reitern, die noch sehr fest in der Mittelpositur sind. Diese würden, bedingt durch ihre eigene Verspannung, das Pferd bei einem abwechselnden Treiben zu einer passartigen Bewegung verleiten.

 

Korrekt ist es, mit einer weichen Fühlung der Schenkel am Pferdebauch den gleichmäßigen, fleißigen und raumgreifenden Schritt zu erhalten.

 

Störungen:

 

  • Durch starkes Drücken (Klemmen) mit den Unterschenkeln geht die Losgelassenheit des Pferdes und Reiters verloren.
  • Ständiger Sporengebrauch stumpft das Pferd ab und der Fleiß geht verloren.
  • Durch das Hochziehen der Fersen und Knie, ausgelöst durch Verspannungen, geht die elastische Bewegung der Mittelpositur verloren.

Die Zügelhilfen:

 

Da Taktstörungen im Schritt sehr schwer zu korrigieren sind, sollte das Pferd in Dehnungshaltung am langen Zügel geritten werden. Dabei sollten Schultern, Ellenbogen und Handgelenke des Reiters locker bleiben und sich nur so viel wie nötig mitbewegen und dabei elastisch der Nickbewegung des Pferdes folgen.

 

Störungen:

 

  • Geht der Unterarm des Reiters zeitgleich nach hinten, wenn seine Hüfte nach vorne geht oder wird wechselseitig das Pferd nach rechts und links gestellt, spricht man vom „Riegeln“.
  • Eine übertriebene Stellung des Pferdes
  • Kopf-Hals Haltung erzwingen

 

Übung an der Longe:

 

Schüttel deine Handgelenke mind. 5 Minuten, um diese zu lockern.

Kreise deine Arme nach hinten.

Nimm die Zügel auf, ohne dass eine Verbindung zum Pferdemaul besteht.

Sobald deine rechte Hüfte nach vorne geht, bewegst du gleichzeitig deinen rechten Unterarm nach vorne und andersherum.

Durch das abwechselnde Nachgeben gibst du der Schulter des Pferdes Raum, um schreiten zu können. Sobald der Sitz korrekt und elastisch ist, wirst du diese kaum sichtbare Bewegung automatisch machen.

Auch das Reiten am hingegebenen Zügel hilft dem Pferd losgelassen zu gehen.

Allgemein empfiehlt es sich, den Zügel im Schritt so lang wie möglich zu lassen. Wenn möglich so lang, dass du nur noch die Schnalle in der Hand hältst.

Je geübter der Reiter und je besser der Ausbildungsstand des Pferdes, desto besser kann eine fließende Bewegung auch bei einem angenommenen Zügel erhalten bleiben.

Verbessere deine Gangarten mit dieser In-ear-Reitstunde:

Mit dieser In-Ear-Reitstunde bekommst du die Unterstützung in allen 3 Gangarten, damit du dein Pferd bestmöglich gesund reiten kannst und die halbe Parade korrekt einsetzt.

 

Aufbau: Du brauchst nichts weiter, außer dich dein Pferd und einen Kopfhörer

 

Du kannst diese Reitstunde runterladen und direkt darauf zugreifen.

Sehnenschäden

Der Reiter kann für einen Sehnenschaden nix, oder doch?

„Würden alle Reiter ihre Pferde korrekt reiten, wäre ich arbeitslos.“

Dieser Satz hat meine Sichtweise komplett geändert:

 

Bei mir war es DER AHA-Moment in meiner Reiterei und vielleicht inspiriert es dich auch oder ist sogar dein erster Schritt zu deinem persönlichen AHA-Moment in Punkto gesunderhaltendes Pferdetraining. 😉

Es war Februar 2014 und mit dem Ultraschall am Pferdebein beobachteten mein Tierarzt (Experte für Lahmheiten und Bewegungsabläufe) und ich das Ergebnis auf dem Monitor.

Eindeutig: Sehnenanriss …

Besorgt blickte ich in die Augen des Tierarztes. „Das gibt es doch nicht. Schon das zweite Pferd im Stall. Wie kommt denn das?“ fragte ich. Er schwieg kurz und sagte dann, den Satz der meine Sichtweise, meine Reitweise und alles, was ich dachte zu wissen, auf den Kopf stellte: „Würden alle Reiter ihre Pferde korrekt reiten, wäre ich arbeitslos.“

Ich ließ den Satz auf mich wirken. Es machte mich zunächst traurig. Das hieß ja, dass ich nicht korrekt reite und die Einsteller und meine Kunden auch nicht. Am liebsten wollte ich mich unter der Bettdecke verkriechen und der Realität entfliehen. „Was habe ich den Pferden nur angetan?”, war mein Gedanke …

Doch Trübsal blasen hilft nicht. Wunden lecken und das Krönchen wieder zurecht schieben.

 

Und dann wurde mein Ehrgeiz gepackt. Ich wollte alles, aber auch alles sehen, analysieren und wissen, damit ich den Pferden helfen kann. Gecoacht von meinem Tierarzt und Hufschmied (über 60 Jahre Berufserfahrung u. a. auch über 20 Jahre als Klinikschmied), lernte ich kontinuierlich. Ich merkte, dass Reitübungen, die mir intuitiv einfielen, genau die richtigen für die jetzige Situation waren. Ich vertraute meiner Intuition und begann zu testen und zu üben. Na klar gab es auch „Trial-and-Error“, leider … Nach und nach konnte sich alles setzen und mein Auge wurde perfekt geschult. Das hilft mir jetzt sehr, da ich die Ursache schnell erkennen kann und dies, sowie die Lösung auch, vermitteln kann.

 

Rückwirkend kann ich also sagen, dieser Satz hat nicht nur mein Trainingskonzept und meine Sichtweise verändert, sondern hat mir auch die Vision in den Kopf gesetzt, dass dieses Wissen an alle Reiter weitergegeben werden sollte, damit alle Pferde korrekt und gesund geritten werden.

 

 

Möchtest du auch die Ursache schnell erkennen können und sofort sehen, was deinem Pferd fehlt, um die Übung korrekt auszuführen? Leider geht das nicht ganz so schnell wie man sich das manchmal wünscht, aber die Basis dafür kannst du per Mausklick sofort erfahren!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entdecke die Ursache bei deinem Pferd:

„DISCOVER THE CAUSE“

– Grundlagenkurs I –

Werde Trainer oder Therapeut, der statt den Symptomen,
die Ursache im Pferdekörper erkennt und diese bei der Wurzel packt.

Bist du bereit dir eine neue Brille aufzusetzen?

„Lass uns gemeinsam die Welt besser machen und allen Pferdeseelen ein gesundes und

schönes Leben ermöglichen!“

Pferde gesund reiten

Pferde gesund reiten
– bedeutet die Entwicklung der positiven Körperspannung.


Die meisten Krankheiten des Bewegungsapparates und Blockaden, sind einer fehlerhaften Ausbildung der Körperspannung und der asymmetrischen Achsen geschuldet. Nur wer die Entwicklung der positiven Körperspannung wirklich verstanden hat, kann sein Pferd auf Dauer gesund reiten.


Die positive Körperspannung des Reitpferdes


Ein Pferd wird nicht als Reitpferd geboren, sondern erst als solches ausgebildet. Würde es nur auf der Koppel stehen, bestünde keine Notwendigkeit etwas an seinem Rahmen und seinen Bewegungsablaufen zu ändern. In dem Augenblick, in dem es zum Reitpferd ausgebildet wird, muss es muskulär so aufgebaut werden, dass es nicht nur der Schwerkraft, die durch die Organe nach unten zieht, entgegenwirken, sondern auch das zusätzliche Reitergewicht tragen kann.
Um dieser Schwerkraft entgegenzuwirken, benötigt das Pferd eine positive Körperspannung. Genauso wie Sportler, kann eine schlaffe bzw. nicht vorhandene Körperspannung zu einem hohen Verschleiß der Gelenke und Sehnen führen, aber auch der Gegensatz die Verspannung kann viele Krankheiten im Bewegungsapparat auslösen.
Diesen positiven Spannungsbogen im Pferdekörper herzustellen, ist die erste Aufgabe des Reiters bei jedem Training. Nur dann bringt das Training positive Ergebnisse. „Bitte beginnen Sie nicht mit dem der Gymnastizierung, wenn diese Grundsituation noch nicht hergestellt ist.

Sobald Schwierigkeiten auftauchen, sollte man immer herausfinden in welchem Stadium bereits etwas schief gelaufen ist und an welchem Punkt der neue Trainingsplan angesetzt ist. Soll das Pferd zu schnell zum neuen Ausbildungspunkt kommen, kommt es zu einer unvermeidlichen Überforderung, einer Instabilität und somit zu einer Überbelastung, was dann wiederum zu Krankheiten führt.

Blickschulungskurs

Der Blickschulungskurs ist zu Ende und es war nicht nur für mich, sondern auch für die live Teilnehmenden ein voller Erfolg.

Danke euch allen, für das tolle Feedback.

 

Hier ein kleiner Ausschnitt: 🙂

Erst war ich skeptisch, ob dieser Kurs mir auch als Westerntrainerin weiterhelfen kann. Ich habe schon viele Blickschulungskurse besucht, aber die Westernpferde wurden meist gar nicht behandelt.
Jetzt sehe ich wie reitweisend übergreifend unterrichtet werden kann. Der Kurs hat mir wirklich sehr geholfen, da ich nun meinen Reitschülern so schnell helfen kann und ich bin sehr gespannt, wie die Pferde nächstes Jahr auf dem Turnier performen werden. 😀

Du nennst es Grundlagenkurs 😀 für mich ist es der bisher effizienteste Kurs seit meiner Reiterlaufbahn! So kompakt und trotzdem leichtverständlich erklärt.

Wow. Ich bin schon sehr gespannt auf die weiterführenden Kurse!

Seit dem Kurs achte ich jetzt SEHR viel mehr auf die positive Grundspannung mit meinen Schülerinnen an der positiven Grundspannung ihrer Pferde,
bevor wir fortgeschrittene Lektionen angehen.

Das Fehlen der positiven Grundspannung fällt mir selbst also leichter zu erkennen und auch bei meinen eigenen Pferden kann ich jetzt besser sehen was wo fehlt oder auch gut ist.

Ich kann dank der vielen Bilder mit Zahnrädchen, Achsen, Lotlinien etc. auch schneller sehen, wo Unterschiede und Auffälligkeiten stecken. Sehr hilfreiche Tools! 🙂

Insgesamt habe ich an „Blickfähigkeit“ viel dazu gewonnen, vielen Dank dafür. <3

Hätte ich diesen Kurs vor ein paar Jahren schon gemacht hätte ich mir sehr hohe Tierarztkosten ersparen können. Dieser Kurs hat meine Sichtweise auf die Reiterei komplett geändert! Danke liebe Ann Katrin, dass du mir die Augen geöffnet hast. Ich hoffe, dass viele Reiter und Trainer diesen Kurs anschauen, damit endlich die falsch verstandene Reiterei ein Ende hat.

„DISCOVER THE CAUSE“

– Grundlagenkurs I –

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die Ursache im Pferdekörper erkennt und diese bei der Wurzel packt.

Bist du bereit dir eine neue Brille aufzusetzen?

“Positive Tension”

How Ground Poles Promote “Positive Tension”

There are many advantages that gymnastic exercises with ground poles can offer. For many horses, it’s difficult to maintain an even tempo over a longer period of time. Working over poles is a way to both improve and check up on the horse’s rhythm. This work develops coordination, balance, and concentration for both horse and rider. At the same time, the rider develops a feel for the correct trot, active hindquarters, and lifted back. The rider learns to maintain a “positive tension” (also referred to as “tone” or “engagement”) in her body, even as she stays loose enough to follow the horse’s movement.

The hindquarters are active, as the horse must lift his hind legs significantly higher than usual in order to clear the poles, and the coordination of the dorsal and ventral muscle chains is thereby developed. This causes the horse to lift his back and engage the nuchal ligament of his neck.

A SHORT EXPLANATION ABOUT MUSCLE CHAINS

Skeletal muscles function via muscle chains. These chains connect different regions of the body with one another and allow the horse to move. The dorsal and ventral muscle chains are the most well-known—they work antagonistically (against one another).

Blickschulung

Schule deinen Blick,

sodass du, statt den oberflächlichen Symptomen,

die wahre Ursache im Pferdekörper erkennen kannst.

 

In einer Welt, in der gymnastizierende Übungen als das All-Heilmittel verstanden werden, aber falsch ausgeführt zu Schmerzen und Überbelastungen der Sehnen, Bändern und Gelenken führen,
überlässt du nichts dem Zufall, wenn du mit den Kunden arbeitest.

Statt dem „Zwiebelschalenprinzip“, siehst du hinter den Symptomen die Ursache und zwar die individuelle Bewegungsstrategie des Pferdes, die für die meisten Krankheiten und Probleme im Training verantwortlich ist.

Entdecke mehr zur funktionellen Anatomie
und schule deinen Blick:

„THE RIGHT RHYTHM“

– online Seminar –

Mit den Tools aus diesem Seminar siehst du sofort, 
ob das Pferd in einer positiven Körperspannung läuft oder nicht.

Wie entstehen Krankheiten?

Krankheiten entstehen durch ein Ungleichgewicht. Ein Ungleichgewicht in der Psyche zum Beispiel durch Stress oder ein Ungleichgewicht im Körper ausgelöst durch zum Beispiel eine Asymmetrie. 

Doch mit welchen Faktoren wird ein Pferd wieder gesund?

Zunächst ist es wichtig herauszufinden, welche Ursachen zu der Krankheit und dem Ungleichgewicht geführt haben. Dann gilt es dieses Ungleichgewicht auszugleichen und in Balance zu bringen.

Handelt es sich um eine stressbedingte Störung sollten die Faktoren, die den Stress auslösen eliminiert werden. Dies kann Haltungsbedingt, Kommunikationsbedingt durch den Reiter oder auch Fütterungsbedingt sein.

Ein Ausgleich kann auch über eine individuelle Fütterung wieder geschaffen werden, da auch ein Ungleichgewicht an Vitaminen und Spurenelementen, ein Mangel oder ein Überschuss eine Ursache für Krankheiten sein können.

Die Asymmetrie der Beinachsen oder eine unausbalancierte Fehlbelastung kann zu Blockaden, Verspannungen bis hin zu Sehnenschäden (Entzündungen oder sogar Rissen) führen. Immer gilt es den Körper und den Geist wieder in Einklang zu bringen und das Gleichgewicht aller Komponenten wiederherzustellen.

Bei meiner Arbeit als Tierheilpraktikerin und Trainerin gilt es zunächst herauszufinden, welche Ursache für die Dysbalance verantwortlich ist. Oft ist diese über mehrere Schichten verdeckt. Wie bei einer Zwiebel muss sich jede einzelne Schale auflösen bis das Innere – die wirkliche Ursache – zum Vorschein kommt. Und man sagt: 

Eine Genesung dauert immer solange an, wie die Krankheit entstanden und angedauert hat.

Je früher die Balance im Pferdkörper wiederhergestellt werden kann, desto weniger schädlich ist das Ungleichgewicht.

Das bedeutet, dass schon bei kleinen Dingen, wie ein unpassender Sattel, eine nicht passende Fütterung oder eine falsche Belastung durch den Reiter oder die natürliche Schiefe des Pferdes, die Balance so schnell wie möglich wieder hergestellt werden sollte, um weitere Schäden zu vermeiden.

Mein Ziel ist es nicht nur den Pferden zu helfen wieder in Balance zu kommen, sondern auch den Reitern und Pferdebesitzern das Wissen zu vermitteln, wie sie ihr Pferd in Balance halten können, ob reiterlich, mit speziellen Massagetechniken, haltungsbedingt oder mit dem individuellen Futter.

Doch an was bemerken Reiter und Pferdebesitzer, ob ihr Pferd im Ungleichgewicht ist?

Dazu kann man nun unzählige Krankheiten aufzählen, leichter ist es zu beschreiben, wann ein Pferd im Gleichgewicht ist.

Ein ausgeglichenes Pferd und ausbalanciertes Pferd bemerkt man daran, dass es eine stetige und wachsende Leistung erbringen kann, täglich motiviert, satt und ausgeschlafen ist. Eine gleichmäßige Bemuskelung auf beiden Seiten hat, an keinen Krankheitssymptomen leidet, die Oberlinie gut bemuskelt ist und keine Anzeichen von Schmerzen unter dem Sattel auftauchen. Das Pferd willig an den Hilfen steht, in positiver Spannung läuft und die Hufe gleichmäßig abgelaufen sind.

Oft ein Wunschgedanke von jedem Reiter!

Um diese Balance herzustellen hilft nicht nur eine Akupunkturnadel oder ein tolles Pulver, das momentan im Trend ist. Es ist unsere Pflicht als Reiter so verantwortungsvoll mit unserem Partner Pferd umzugehen und soviel Wissen über dieses Tier und dessen Bedürfnisse anzusammeln, dass wir ihm jeden Tag helfen können wieder in Balance zu kommen.

Schon Kleinigkeiten, wie eine Meinungsverschiedenheit unter Artgenossen, schlechtes Futter, verschiedene äußere Faktoren oder auch eine stressige Reiterei können wieder zu einem Ungleichgewicht führen.

Auch Spiegeln sich Besitzer und Pferd oft in Ihren Krankheitsbildern oder das Krankheitsbild des Pferdes hat eine Verbindung zu den Ängsten und Sorgen des Reiters. In diesem Fall helfen Coachings und Kommunikationstechniken, um in diesem Fall das Ungleichgewicht des Reiters und somit im zweiten Schritt das Ungleichgewicht im Pferdekörper wiederherzustellen. Unterstützend können hier Bachblüten und Homöopathische Mittel gegeben werden.

Ich helfe Dir gerne die Ursachen für das Ungleichgewicht Ihres Pferdes zu finden und mit den nötigen Mitteln ihm zu helfen und Dir das Wissen zu vermitteln, damit du bald selbst deinem Pferd helfen kannst.

Biomechanik in der Praxis

Gesundes reiten beginnt in der Theorie, doch die Kunst ist es die Biomechanik und deine Blickschulung in die Praxis umzusetzen.

Genau das, ist es was ich dir gerne zeige möchte.

Wo liegt die Problematik, welche Muskeln sind zu fest oder zu mobil?
Welche Reitübung kann dir nun gezielt helfen?

Wenn wir die Biomechanik verstanden haben und die Auswirkungen der Achsensymmtrie verstanden haben, dann können wir während dem Reiten, das Pferd so gymnastizieren, dass es gesund und natürlich auch lahmfrei bleiben kann.

Ein Beispiel:

Dein Pferd hält sich im Rücken fest und läuft eilig, anstatt raumgreifend. Voraussetzung, dein Sitz ist gut und du blockierst in keinster Weise dein Pferd. Mit einer sehr leichten Übung, können wir die Muskulatur der Vorhand öffnen, der Hinterhand mehr Stabilität geben und dein Pferd läuft frei, raumgreifend und federnd.

Genau das ist der Schlüssel zu einer feinen Kommunikation und des gesunden Reitens. Wenn du weißt wo es hängt und du weißt welche Übung welche Muskulatur öffnet bzw. mobilisiert und stabilisiert, ist es das einfachste von der Welt, deinem Pferd sofort zu helfen.

Leider sehe ich sehr häufig, dass eine Übung geritten wird, doch dadurch verbessert sich nichts und die Reiter sind frustriert und das Pferd genervt. Warum nur, wenn es doch so einfach gehen kann?

Meist ist zwar die Theorie verinnerlicht, aber an der Umsetzung hapert es. Geht es dir auch so? Du weißt schon jede Menge über die Biomechanik, aber das wie ist noch nicht ganz klar?

Dann los! Lerne wie du genau diese Zusammenhänge erkennst und umsetzen kannst!

Nutz den Blickschulungskurs I und beginn damit den ersten Schritt für deine persönliche Erfolgsstory mit deinem Pferd!

Hab einen schönen Tag 🙂

Deine Ann Katrin

„DISCOVER THE CAUSE“

– Blickschulungskurs I –

In diesem Kurs lernst du, warum wir nicht eine Schale nach der anderen ablösen sollten, sprich ein Symptom nach dem anderen bearbeiten sollten, sondern du weißt danach, was hinter den Krankheitssymptomen des Bewegungsapparates und den häufigsten Trainingsproblemen steckt und wie du die fehlerhaften Bewegungsstrategien im Pferd erkennst.
Die Blinden und der Elefant

Die Blinden und der Elefant

In der Reiterwelt geht es sehr oft um das „Rechthaben“. Doch was ist, wenn wir nur aus unserer Perspektive erzählen und die große Wahrheit aus vielen Perspektiven betrachtet werden sollte? 

Durch die verschiedenen Brillen zuschauen und den Blinkwinkel zu ändern hilft das große Ganze zu durchblicken und sich in den Anderen und seine Wahrheit hineinzuversetzen.

Ein große Hilfe, um mit den verschiedenen Meinungen und Blickwinkeln auch in Gesprächen gut umgehen zu können. 

In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes Wochenende 🙂

Halbe und ganze Parade – mal anders

Halbe und ganze Parade – mal anders

Wie du bestimmt schon weißt, stellt die halbe Parade ein Zusammenspiel aller Hilfen dar. Und eine ganze Parade führt immer zum Halten. So weit so gut. Doch warum? Und was genau möchten wir damit bezwecken?

Lieber hören, statt lesen?

Versuchen wir mal die 1-2 Sekunden der halben Parade in slow-motion durchzugehen. Daraus ergeben sich 6 Phasen. In der ersten Phase erhöht sich die positive Spannung des Reiters. In der zweiten Phase wird die Vorhand mit Hilfe der Schenkel- und Gewichtshilfen nach vorne gedreht. In Phase 3 wird die Vorhand angehoben, indem die Gewichts- und Zügelhilfen verhalten. Nun in Phase 4 wird die Hinterhand durch treibende Gewichts- und Schenkelhilfen geschlossen und in Phase 5 die positive Körperspannung des Pferdes erhöht. In der 6. Phase wird die korrekte Selbsthaltung des Pferdes durch einen nachgebenden Zügel überprüft.

Daraus wird ersichtlich, dass eine halbe Parade nicht nur bei Übergängen oder zur Vorbereitung auf etwas Neues wichtig, sondern essenziell wichtig ist, damit ein Pferd seine Bewegungszentren korrekt benutzt und somit eine Bergauf-Bewegung stattfindet.

„Das bedeutet, dass die halbe Parade eines der wichtigsten Elemente in der Reiterei darstellt, um das Pferd in einer positiven Spannung zu reiten und somit auf Dauer gesund zu erhalten!“

Bei einer ganzen Parade werden die 6 Phasen genauso durchlaufen, nur dass in Phase 4 nicht nur ein Schließen der Hinterhand bewirkt wird, sondern zeitgleich auch ein Schließen der Vorhand mit Hilfe der Gewichts- und Zügelhilfe, die zum Stillstand führt. Wurde diese Phase korrekt durchgeführt steht das Pferd geschlossen und die positive Spannung wirkt entgegengesetzt zur Schwerkraft. Daraus resultiert ein korrektes an den Hilfen stehendes Pferd, dass auf kleinste Hilfen wieder in die gewünschte Gangart wechseln kann.

In der Reitbahn hört man öfters das Wort „Abspielen“ doch was damit gemeint? Gehört das Abspielen auch zur halben Parade?

Mit dem Wort „Abspielen“ bezeichnen Reitlehrer den feinen Impuls im Maul des Pferdes, der durch ein weiches Annehmen und Nachgeben der Zügelhand entsteht. Dies bewirkt, dass sich die Faszien vom Maul über den Hals lockern, da das Pferd durch den Impuls zum Kauen animiert wird (Wie bei Kindern, denen ein Kaugummi angeboten wird, damit ihre Kaumuskulatur und demnach die Kiefergelenke sich lockern). Durch die Kaubewegung werden die Muskeln und Faszien gelockert. Lockerung wirkt negativer Spannung entgegen und beeinflusst die Konzentration und Leistungsfähigkeit positiv.

Tipp: Lass dein Pferd vor dem Reiten abkauen, indem du mit zwei Fingern in die Laden der Pferde fassen, bis sie anfangen zu gähnen. Dies lockert das Kiefergelenk und das Genick des Pferdes. Bei manchen reicht es sogar bis hin zur Schulterpartie.

Verbessere deine Gangarten mit dieser In-ear-Reitstunde:

Mit dieser In-ear-Reitstunde verbesserst du die Gangarten deines Pferdes. Du lernst die halbe Parade korrekt anzuwenden und entwickelst somit die positive Körperspannung deines Pferdes.

Du kannst dir die Audio runterladen und direkt anhören.